Supervision - Coaching
Supervision - Coaching Beratung – Team- und Organisationsentwicklung Mein professioneller Hintergrund: Als Dipl. Sozialarbeiter und graduierter Integrativer Therapeut als auch als Soziotherapeut  habe ich in einem Aufbaustudium von  2001-2005  das vierjährige „Postdoctorale Opleiding Tot Supervisor“ an der Freien Universität Amsterdam studiert. Ich erwarb in 2005 die Graduierung zum „Diplom-Supervisor“. Supervision Wo Menschen zusammenkommen da „menschelt“ es halt auch. Bei uns im Schwäbischen ist das ein gebräuchlicher Begriff und bezeichnet frei nach den Gebrüdern Grimm „nicht besser zu sein als halt es die gewöhnlichen Menschen sind“, mit all` ihren Stärken und Schwächen. Wenn Menschen in ihrem  subjektiven Erleben „das Beste geben“, die anderen im Team das aber nicht so erleben, dann ist Teamsupervision angesagt. Wir Menschen kommen aus ganz unterschiedlichen Kontexten in unserem „ersten Team des Lebens“ -  der Familie.  Später machen  wir in den weiteren „Teams“ körperliche, emotionale und kognitive Erfahrungen die wesentlich bewusst und unbewusst (implizit) uns zu Teamplayern oder auch nicht machen. Hier ist Unterstützung und Hilfe notwendig, denn die Arbeitsverluste durch ungenügende Teamarbeit sind immens. Meistens ist es zu spät wenn man die Supervisorin holt, wenn es im Team so richtig kracht. Ich empfehle: frühe Begleitung und Unterstützung. Meine Teamsupervisionen sind durch Konvivialität, Vertrauen und hohe Wertschätzung geprägt. Die Fähigkeit eigene Fehler, Schwächen und das Misslingen zu benennen sind höher zu bewerten als Aussagen „wie toll man doch eigentlich ist“. Daher fördere ich insbesondere realistische Selbsteinschätzung, guter Kontakt zu den eigenen Ressourcen, Schärfung der eigenen und Fremdwahrnehmung, Bewusstwerden der eigenen inneren Regungen und die Förderung von guter Kritik, Anerkennung  und Leiblichkeit. Fallsupervisionen werden heutzutage häufig angefordert, wenn die Fachlichkeit des Teams reflektiert und damit verbessert werden soll. Wir mögen in der Integrativen Supervision diesen Begriff nicht, denn Menschen (Patient*innen, Klient*innen) sind keine Fälle . Wir sprechen lieber von Prozesssupervisionen. Die Dreiecksbeziehung zwischen Team, Patient/Klient und Institution bedarf neben einem erweiterten gesellschaftlichen Blick eine besondere Reflektion.  Ich nutze hierbei nicht nur die Reflektion sondern  ebenso Bilder, Symbole, Leiberfahrungen, Realinszenierungen u.v.m. Kreativen Methoden sind je nach Teamwunsch und Entwicklungsstand ein wichtiger Bestandteil einer lebendigen Supervisionsarbeit. Umfassende Literatur zur Integrativen Supervision finden Sie unter: https://www.fpi-publikation.de/supervision/ Hier sind auch meine beiden wissenschaftlichen Studien zur Supervision und Mobbingberatung als auch der Supervision mit Physiotherapeut*innen eingestellt. Wenn Sie mehr über die Integrative Supervision im wissenschaftlichen Diskurs wissen möchten, dann empfehle ich Ihnen den Beitrag: https://www.fpi-publikation.de/downloads/?doc=petzold-stoewer-lindermann-qualitaetssicherung- entwicklung-50-jahre-integrative-supervision-05-2023.pdf